Müde, schwere Beine

Müde, schwere Beine?

Haben Sie öfter müde, geschwollene Beine? Fühlen sich Ihre Beine schwer an?

Der Grund dafür sind Wassereinlagerungen in Ihren Beinen. Damit sich Ihre Beine wieder leichter anfühlen, können Sie jetzt gleich etwas tun!

Ich erkläre Ihnen auf dieser Seite zuerst kurz und verständlich, wie Wassereinlagerungen (in der Medizin „Lymphödem“ genannt) entstehen. Und neben den Sofort-Tipps zeige ich Ihnen auch, wie Sie geschwollenen Beinen vorbeugen und nachhaltig dagegen vorgehen können.

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Wie entsteht ein Lymphödem?

Oder einfacher gefragt: Wie kommt es zu geschwollenen Beinen?

Geschwollene Beine entstehen, wenn Wasser nicht mehr ungehindert durch den Körper transportiert wird und abfliessen kann. Dabei handelt es sich nicht um klares Wasser, wie wir es trinken, sondern um Lymphflüssigkeit.

Die Lymphflüssigkeit entsteht aus der Gewebsflüssigkeit. Sie wird über die Lymphgefässe durch den ganzen Körper transportiert (zirka zwei Liter pro Tag). Die Flüssigkeit verteilt Nährstoffe im Körper und entsorgt im Gegenzug Abfallstoffe und Bakterien.

Sind die Lymphgefässe nicht mehr leistungsfähig, staut sich die Flüssigkeit an. Diese Wasseransammlungen im Gewebe nennt man „Ödeme“.

Ödeme treten auch bei schlanken Menschen auf. Eine Venenschwäche begünstigt Lymphödeme.

Ödeme sind jedoch kein reines Frauenproblem! Es gibt auch viele Männer, die darunter leiden.

Wie sieht ein Lymphödem aus?

Die betroffenen Körperteile (häufig Beine, Füsse und Zehen) schwellen an und werden sichtlich dicker. Die Schwellung fühlt sich zwar unangenehm an, schmerzt aber nicht. Lediglich das Spannungsgefühl wird als schmerzhaft empfunden.

Bei engen Socken zum Beispiel oder wenn man mit dem Finger auf das Gewebe drückt, bleiben längere Zeit sichtbare Eindruckstellen zurück.

Starke Ödeme schränken die Bewegung ein. Das ist ein Teufelskreis: Denn Bewegung hilft, den Flüssigkeitsstrom anzuregen und Lymphödemen vorzubeugen.

Ist ein Lymphödem heilbar?

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Lymphödemen:

  1. Ödeme nach operativen Eingriffen oder Verletzungen.
  2. Chronische Lymphödeme, die durch eine Venenschwäche entstanden sind.

Die erste Art von Schwellungen verschwindet von selber wieder. Zur schnelleren Abheilung kann sie durch Lymphdrainage erheblich beeinflusst werden.

Chronische Lymphödeme können zwar nicht geheilt werden. Aber sie können behandelt und damit stabilisiert und die Symptome gelindert werden.

Dafür hilft es, die Ursachen zu kennen:

Ursachen für die Entstehung von Wassereinlagerungen

Fehlende Bewegung
Wenn Sie sich wenig bewegen oder zu lang sitzen, begünstigen Sie Wassereinlagerungen. Wer bei der Arbeit den ganzen Tag sitzt, gehört zur Risikogruppe. Die Lymphbahnen sind durch das Sitzen geknickt und der Flüssigkeitstransport wird unterbrochen.

Hormonschwankungen
Hormonumstellungen können Wassereinlagerungen begünstigen. So leiden manche Frauen jedes Mal vor der Menstruation an Wassereinlagerungen, die sich vor allem im Gesicht, an den Händen und an den Brüsten zeigen (Spannungsgefühl). Während einer Schwangerschaft haben viele Frauen geschwollene Beine und Füsse, und auch in den Wechseljahren treten Ödeme häufiger auf.

Entzündungen und Verletzungen
Weil der Körper Entzündungen bekämpft, ist dabei die Durchblutung besser und die Gefässe sind durchlässiger. Dabei können örtlich begrenzte Ödeme, lokale Ödeme, entstehen.

Auch nach Verletzungen wie Prellungen, Zerrungen oder Knochenbrüchen kann das System der Lymphflüssigkeit beschädigt sein. Dann fliesst die Lymphe nicht mehr ungehindert, sodass Wassereinlagerungen entstehen. Auch nach Operationen kommen lokale Ödeme vor.

Was kann man gegen ein Ödem tun?

Chronische Lymphödeme kann man nur behandeln, aber nicht heilen. Wenn es bei Ihnen noch nicht so weit ist, empfehle ich Ihnen unbedingt Prävention! Holen Sie sich dazu meine „7 Tipps, um Ihre Beine im Büro-Alltag in Schwung zu bringen“.

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Bei einem bestehenden Lymphödem gibt es verschiedene Massnahmen:

  • Will man aktiv den Lymphfluss verbessern und anregen, ist eine manuelle Lymphdrainage die optimale Therapie. Dabei wird das Lymphsystem im ganzen Körper angeregt. Eine fantastische Methode zur Entschlackung!
  • Genug Bewegung, um die Muskeln anzuregen. Die Lymphgefässe sind von Muskeln umgeben und wenn diese aktiviert werden, unterstützen sie den Lymphfluss.
  • Kompressionsstrümpfe sind leider ein Muss für Menschen mit Wassereinlagerungen. Sie stützen das Lymphsystem.
  • Nicht zu heiss oder zu kalt duschen. Durch Hitze und Kälte öffnen sich die Blutgefässe und geben mehr Flüssigkeit an das Lymphsystem ab. Wenn dessen Kapazität erschöpft ist, fliesst diese Flüssigkeit nicht mehr vollständig ab.
  • Aufpassen, dass keine Verletzungen entstehen, etwa beim Schneiden der Zehennägel. Verletzungen können zu lokalen Wassereinlagerungen führen.
  • Keine beengenden Kleidungsstücke. Enge Slips, Jeans oder Socken können den Lymphfluss behindern.
  • Maximal 3 Tassen Kaffee pro Tag trinken, möglichst wenig Alkohol und auch nicht zu viel Wasser. Überschüssiges Wasser kann nie vollständig ausgeschieden werden und wird eingelagert.

Die manuelle Lymphdrainage

Normalerweise wird die Lymphflüssigkeit selbständig durch den Körper geleitet. Wenn das Lymphsystem überfordert ist, kann es durch eine manuelle Lymphdrainage ergänzt und unterstützt werden.

Dies geschieht durch eine Art Massage: Mit verschiedenen Grifftechniken und unterschiedlich starkem Druck löse ich verstopfte Gefässe und rege den Lymphfluss an.

Dabei beginne ich immer zentral und aktiviere das Lymphsystem Schritt für Schritt im ganzen Körper. So wird auch die Durchblutung in den Venen gefördert.

Nach der Behandlung fühlen sich die Beine (oder die anderen betroffenen Körperteile) leichter an. Die meisten Patienten müssen auch gleich zur Toilette – das beweist, dass durch die Lymphdrainage sofort Wasser abtransportiert wird.

Möchten Sie etwas gegen Ihre müden, schweren Beine tun?
Zögern Sie nicht, mich anzurufen oder per E-Mail zu kontaktieren, um mehr zu erfahren oder gleich einen Termin für eine Lymphdrainage zu vereinbaren!

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